Kategorie: Pflegeleichte Hängepflanzen

Diese Pflanzen ranken gerne von einem Regal herunter und sind dabei noch einfach in der Pflege.

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Was pflegeleichte Hängepflanzen von anspruchsvollen Arten unterscheidet

Nicht jede Hängepflanze ist automatisch einfach in der Pflege. Manche etwa brauchen konstant feuchte Luft oder reagieren sehr empfindlich auf Zugluft. Die Pflanzen in dieser Kollektion, wie die Efeutute, dagegen wächst auch bei trockener Heizungsluft und in einer dunklen Zimmerecke weiter. Der Unterschied liegt in der Toleranz gegenüber Schwankungen: pflegeleichte Hängepflanzen stecken unregelmäßiges Gießen, wechselnde Temperaturen und wenig Tageslicht meist weg, ohne direkt Blätter abzuwerfen.

Gute Kandidaten für den Einstieg sind Efeutute, Grünlilie oder der Philodendron scandens. Diese Arten haben gemeinsam, dass sie in normaler Zimmererde wachsen, kein regelmäßiges Umtopfen brauchen und sich auch ohne Dünger ordentlich entwickeln. Das spart Zeit und macht sie zur ersten Wahl, wenn du mit rankenden Zimmerpflanzen anfangen willst.

Standort: Wo Hängepflanzen am besten wachsen

Die meisten pflegeleichten Hängepflanzen kommen mit indirektem Licht zurecht. Ein Nordfenster, ein Regal in Fensternähe oder eine helle Ecke reichen aus. Direkte Mittagssonne vertragen die wenigsten, weil die Blätter verbrennen. Ausnahme: Sukkulente Hängepflanzen wie die Leuchterblume mögen auch ein Südfenster.
Für Räume mit wenig Tageslicht sind Efeutute und Philodendron scandens die sicherste Wahl. Beide wachsen auch bei drei Metern Abstand zum Fenster noch zuverlässig, wenn auch langsamer. Die Grünlilie verträgt ebenfalls schattige Plätze, zeigt aber bei mehr Licht kräftigere Blattzeichnungen. Wer Hängepflanzen für dunkle Plätze sucht, findet in unserer Auswahl pflegeleichter Pflanzen für wenig Licht weitere Arten, die auch im Halbschatten gut wachsen.

Hängepflanzen richtig aufhängen: Ampel, Regal oder Makramee

Hängepflanzen brauchen Platz nach unten. Eine Efeutute kann pro Jahr dreißig Zentimeter und mehr an Länge zulegen. Bevor du eine Pflanze aufhängst, überleg, wie viel Platz zwischen Topf und Boden bleibt. Mindestens sechzig Zentimeter sind sinnvoll, damit die Triebe nicht auf dem Boden schleifen.
Klassische Blumenampeln aus Keramik oder Kunststoff funktionieren gut, sind aber schwer zu gießen, wenn sie zu hoch hängen. Praktischer: Ampeln mit Aufhängung, die sich zum Gießen absenken lässt, oder ein Regal in Augenhöhe, auf dem der Topf steht und die Triebe über die Kante wachsen. Makramee Hänger sind eine dritte Option und lassen sich an Gardinenstangen oder Deckenhaken befestigen.
Ein Tipp zum Gewicht: Nasse Erde ist schwer. Prüfe vor dem Aufhängen, ob Haken und Decke das Gewicht tragen. Gipswände halten weniger aus als Beton. Ein Dübel für Hohlwände ist Pflicht, wenn du auf Nummer sicher gehen willst.

Efeutute hängt im dekorativen Makramee Hänger im Boho Style Wohnzimmer

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Außerhalb der Reichweite platziert, eignen sich Hängepflanzen besonders für Zuhause mit kleinen Kindern und Haustieren. In luftiger Höhe haben sie es schwerer, an die Pflanzen zu kommen. Unsere ungiftigen Hängepflanzen sind hier die ideale Wahl.

Ungiftige Hängepflanzen
Für welche Räume sich pflegeleichte Hängepflanzen lohnen

Badezimmer, Küche, Schlafzimmer, Flur: rankende Zimmerpflanzen funktionieren überall dort, wo genug Licht für ein paar Stunden am Tag reinkommt. Im Bad profitieren Grünlilie und Efeutute von der höheren Luftfeuchtigkeit. In der Küche halten sie Temperaturschwankungen vom Kochen aus. Im Schlafzimmer sind sie leise Mitbewohner, die nachts Sauerstoff produzieren.
Im Flur, wo oft kaum Tageslicht ankommt, funktioniert ein Philodendron scandens besser als die meisten anderen Hängepflanzen. Er wächst langsam, aber stetig, und seine herzförmigen Blätter sehen auch bei wenig Licht gesund aus.
Wer die gesamte Auswahl an rankenden und hängenden Pflanzen sehen möchte, findet sie in unserer Hängepflanzen Kollektion. Dort sind auch Arten dabei, die etwas mehr Pflege brauchen, aber dafür besonders auffällig wachsen.

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Häufige Fragen zu pflegeleichten Hängepflanzen

Welche Hängepflanzen sind am pflegeleichtesten?

Efeutute, Grünlilie und Philodendron scandens sind die drei pflegeleichtesten Hängepflanzen. Alle drei vertragen unregelmäßiges Gießen, kommen mit wenig Licht aus und wachsen auch ohne regelmäßiges Düngen weiter.
Die Efeutute ist die bekannteste. Sie wächst pro Jahr bis zu dreißig Zentimeter, bildet lange Ranken und übersteht auch mal zwei Wochen ohne Wasser. Ihre Blätter sind herzförmig und je nach Sorte grün, gelb panaschiert oder fast weiß. Sie wächst in Erde und in Wasser, was sie auch für Hydrokultur geeignet macht.
Die Grünlilie ist besonders unkompliziert, weil sie sich von selbst vermehrt. An langen Trieben bildet sie Kindel, die du einfach abschneiden und einpflanzen kannst. Sie verträgt trockene Heizungsluft und ist damit gut für Schlafzimmer und Wohnräume geeignet.
Philodendron scandens wächst etwas langsamer, ist dafür aber extrem schattenverträglich. Er funktioniert auch in Fluren und Ecken, die kaum Tageslicht bekommen. Seine Blätter sind dunkelgrün und ledrig, was bedeutet, dass er wenig Wasser über die Blattoberfläche verliert und seltener gegossen werden muss.
Alle drei Arten wachsen in normaler Blumenerde und brauchen keinen speziellen Dünger. Ein Flüssigdünger einmal im Monat von April bis September reicht, wenn du etwas mehr Wachstum willst.

Wie oft muss ich pflegeleichte Hängepflanzen gießen?

Die meisten pflegeleichten Hängepflanzen brauchen im Sommer etwa einmal pro Woche Wasser, im Winter reicht oft alle zehn bis vierzehn Tage. Die genaue Frequenz hängt von der Art, der Topfgröße und dem Standort ab.
Efeutute und Philodendron scandens wollen gleichmäßig leicht feucht stehen, aber nie nass. Prüfe mit dem Finger: Wenn die oberen zwei Zentimeter der Erde trocken sind, ist es Zeit zu gießen. Bei Töpfen ab fünfzehn Zentimetern Durchmesser dauert das Austrocknen im Winter deutlich länger als bei kleinen Töpfen.
Die Erbsenpflanze ist eine Ausnahme. Als Sukkulente speichert sie Wasser in den Blättern. Zu viel Feuchtigkeit lässt die Stängel faulen. Im Sommer einmal pro Woche, im Winter alle zwei bis drei Wochen reicht aus. Lieber zu wenig als zu viel.
Die Grünlilie liegt dazwischen. Sie verzeiht kurzzeitiges Austrocknen, zeigt das aber mit braunen Blattspitzen. Einmal pro Woche gießen und gelegentlich die Blätter mit Wasser besprühen hält sie in Form.
Ein häufiger Fehler bei hängenden Töpfen: Das Gießwasser sammelt sich am Boden, weil der Topf keinen Ablauf hat oder der Untersetzer nicht geleert wird. Staunässe ist bei allen Hängepflanzen der schnellste Weg zu Wurzelfäule. Am besten den Topf einmal durchdringend gießen, überschüssiges Wasser nach zehn Minuten abgießen und dann warten, bis die Erde wieder angetrocknet ist.

Welche Hängepflanzen wachsen auch bei wenig Licht?

Efeutute, Philodendron scandens und die Grünlilie wachsen auch in Räumen mit wenig Tageslicht. Alle drei kommen ursprünglich aus tropischen Wäldern, wo sie unter dem Blätterdach anderer Pflanzen wachsen und deshalb an Schatten gewöhnt sind.
Die Efeutute ist die toleranteste. Sie wächst auch bei drei Metern Abstand zum Fenster noch weiter, allerdings langsamer und mit weniger Blattzeichnung. Panaschierte Sorten wie die Marble Queen verlieren bei zu wenig Licht ihre hellen Anteile und werden komplett grün. Das schadet der Pflanze nicht, ist aber ein Zeichen, dass sie gerne etwas heller stehen würde.
Philodendron scandens funktioniert ebenfalls in dunklen Ecken. Seine Blätter sind von Natur aus dunkelgrün und sammeln damit mehr Licht ein. Das macht ihn zur besten Wahl für Flure, Treppenhäuser oder Nordzimmer.
Die Grünlilie braucht etwas mehr Licht als die beiden anderen, verträgt aber halbschattige Plätze problemlos. Bei sehr wenig Licht bildet sie weniger Kindel und wächst kompakter, bleibt aber gesund.
Nicht geeignet für dunkle Standorte sind sukkulente Hängepflanzen wie die Erbsenpflanze oder die Leuchterblume. Beide brauchen mehrere Stunden helles, indirektes Licht pro Tag und werden bei zu wenig Licht schnell dünn und instabil. Wer speziell Pflanzen für schattige Räume sucht, wird in unserer Kollektion pflegeleichter Pflanzen für wenig Licht fündig.

Sind pflegeleichte Hängepflanzen für Katzen unbedenklich?

Nicht alle. Die Efeutute und der Philodendron scandens sind für Katzen giftig. Die Grünlilie gilt als ungiftig, kann bei Katzen aber Erbrechen auslösen, wenn sie größere Mengen frisst.
Wenn du Katzen hast, achte darauf, welche Pflanzen du aufhängst. Hängende Triebe sind für viele Katzen ein Spielzeug und werden angeknabbert. Je länger die Triebe, desto größer die Versuchung. Ein hoch hängender Topf schützt nicht automatisch, weil Katzen klettern und springen.
Sicherere Alternativen für Haushalte mit Katzen sind zum Beispiel die Grünlilie (in Maßen unbedenklich) oder bestimmte Farne wie der Nestfarn. Diese Arten sind laut gängigen Giftpflanzen Datenbanken als ungiftig für Katzen eingestuft.
Bei Greenmeup findest du für Pflanzen den Knabberfaktor. Der zeigt, wie verlockend eine Pflanze für Katzen ist. Ein niedriger Knabberfaktor bedeutet: Die Pflanze hat feste Blätter oder einen Wuchs, der Katzen wenig reizt. Ein hoher Knabberfaktor heißt: lange, dünne Triebe oder weiches Laub, an dem Katzen gerne kauen.
Wenn Katzensicherheit Voraussetzung ist, schau dir unsere Auswahl ungiftiger Hängepflanzen für Katzen an. Dort sind nur Arten gelistet, die als unbedenklich gelten und zusätzlich nach Pflegeaufwand und Knabberfaktor gefiltert werden können.
Generell gilt: Auch bei ungiftigen Pflanzen kann übermäßiges Knabbern Magenprobleme auslösen. Ein Standort, der für die Katze schwer erreichbar ist, reduziert das Risiko. Hoch hängende Ampeln ohne Klettermöglichkeit in der Nähe sind dabei am sichersten.

Kann ich pflegeleichte Hängepflanzen im Badezimmer aufhängen?

Ja. Badezimmer sind für viele Hängepflanzen sogar ein besserer Standort als das Wohnzimmer. Die höhere Luftfeuchtigkeit kommt tropischen Arten wie Efeutute, Philodendron scandens und Grünlilie entgegen. Sie müssen dort seltener besprüht werden und bilden oft größere Blätter als an trockeneren Standorten.
Voraussetzung ist, dass das Bad ein Fenster hat oder zumindest für ein paar Stunden am Tag Tageslicht bekommt. Ein komplett fensterloses Bad funktioniert auch mit pflegeleichten Arten nicht dauerhaft. Künstliches Licht reicht für die meisten Hängepflanzen nicht aus, es sei denn, du installierst eine Pflanzenlampe.
Die Temperatur im Bad schwankt stärker als in anderen Räumen. Beim Duschen steigt sie schnell, danach kühlt der Raum wieder ab. Das vertragen Efeutute und Grünlilie problemlos.
Beim Aufhängen im Bad darauf achten, dass der Topf nicht direkt über der Dusche hängt. Dauerhafter Wasserkontakt von oben schadet den Blättern. Ein Platz neben dem Fenster oder über dem Waschbecken ist besser.
Ein Vorteil im Bad: Die Pflanzen nehmen Feuchtigkeit aus der Luft auf und helfen so, Kondenswasser an Wänden und Spiegeln zu reduzieren. Das ersetzt keinen Lüfter, unterstützt aber das Raumklima. Außerdem bringen Hängepflanzen Farbe in einen Raum, der sonst oft rein funktional eingerichtet ist. Eine Efeutute an der Wand neben dem Spiegel oder eine Grünlilie auf dem Fensterbrett verändert die Atmosphäre sofort.

Wie schneide ich pflegeleichte Hängepflanzen zurück?

Schneide lange Triebe einfach mit einer sauberen Schere auf die gewünschte Länge. Pflegeleichte Hängepflanzen vertragen Rückschnitt gut und treiben danach buschiger nach. Der beste Zeitpunkt ist Frühling, wenn die Wachstumsphase beginnt.
Bei der Efeutute schneidest du oberhalb eines Blattknotens. Aus dem Knoten wächst ein neuer Seitentrieb, sodass die Pflanze mit der Zeit voller wird. Wenn du nur die Spitze kappst, treibt die Pflanze an der Schnittstelle einen einzelnen neuen Trieb. Schneidest du weiter unten, entstehen oft mehrere Seitentriebe.
Die Grünlilie braucht selten einen Formschnitt, weil sie von selbst kompakt wächst. Was du regelmäßig entfernen kannst: braune Blattspitzen. Schneide sie schräg ab, sodass eine natürliche Blattform erhalten bleibt. Ganze Blätter, die komplett braun oder gelb sind, kannst du am Ansatz abtrennen.
Philodendron scandens reagiert auf Rückschnitt mit Verzweigung. Ein Schnitt oberhalb eines Knotens reicht, damit die Pflanze an dieser Stelle zwei neue Triebe bildet. Das ist sinnvoll, wenn die Pflanze oben kahl wird und die Blätter nur noch am Triebende sitzen.
Die abgeschnittenen Triebe musst du nicht wegwerfen. Nutze sie als Stecklinge zur Vermehrung: in ein Glas Wasser stellen, Wurzeln abwarten, einpflanzen. So bekommst du beim Rückschnitt gleich neue Pflanzen dazu.
Schneide nie mehr als ein Drittel der gesamten Pflanze auf einmal zurück. Zu starker Rückschnitt stresst die Pflanze und verlangsamt das Wachstum für mehrere Wochen.

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