Kategorie: Die einfachsten Pflanzen für wenig Licht
Diese Pflanzen kommen auch mit wenig Licht klar und sind dazu noch pflegeleicht. Sie leben quasi immer und überall.
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Wenig Licht heißt nicht kein Licht. Ein Raum mit Fenster, auch wenn die Pflanze drei oder vier Meter davon entfernt steht, liefert genug für die Arten in dieser Kategorie. Nordfenster, Flure mit Oberlicht, Schreibtische im hinteren Teil des Raums: Alles Standorte, an denen diese Pflanzen funktionieren.
Stockdunkle Räume ohne jede Lichtquelle sind die Ausnahme. Dort überlebt auf Dauer keine Pflanze, egal wie robust sie ist. Aber die allermeisten Wohnungen und Büros haben genug Restlicht, auch in den Ecken, die sich "dunkel" anfühlen.
Die Pflanzen hier sind auf genau diese Bedingungen selektiert: Sie wachsen bei indirektem Licht weiter, verlieren dabei nicht ihre Blattfarbe und reagieren nicht sofort mit Blattverlust, wenn der Standort mal ein paar Wochen dunkler ist als gewöhnlich.
Die besten Pflanzen für wenig Licht
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Die Zamioculcas (Glücksfeder) speichert Wasser in ihren dicken Stielen. Das macht sie unabhängig von regelmäßigem Gießen. Zwei Wochen ohne Wasser steckt sie weg, ohne dass du es ihr ansiehst. Gleichzeitig verträgt sie Standorte, an denen andere Pflanzen nach wenigen Wochen Blätter abwerfen. Ihr Wuchs verlangsamt sich bei wenig Licht, aber sie bleibt stabil.
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Die Sansevieria (Bogenhanf) funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip: dicke, fleischige Blätter, die Wasser und Energie speichern. Sie braucht so selten Wasser, dass Übergießen das größere Risiko ist als Vergessen. An dunklen Standorten wächst sie langsamer, behält aber ihre aufrechte Form.
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Die Efeutute (Epipremnum) kommt mit sehr wenig Licht aus. An dunklen Standorten bildet sie komplett grüne Blätter ohne Musterung, um das geringe Restlicht optimal aufzunehmen. Sie wächst im Schatten zwar langsamer, rankt aber stabil weiter. Da ihr Wasserbedarf dabei stark sinkt, übersteht sie auch unregelmäßiges Gießen problemlos.
Pflanzen, die wenig Licht brauchen, wachsen in der Natur am Waldboden, unter dem Blätterdach größerer Bäume. Dort kommt wenig direktes Licht an. Um unter diesen Bedingungen zu überleben, haben diese Arten Strategien entwickelt: dicke Blätter, die Wasser speichern. Langsamer Stoffwechsel, der wenig Energie verbraucht. Robuste Zellstrukturen, die nicht bei jedem Temperaturwechsel kollabieren.
Genau diese Eigenschaften machen sie auch pflegeleicht. Eine Pflanze, die von Natur aus wenig Wasser und Licht braucht, verzeiht dir auch vergessenes Gießen und einen Standort, der nicht perfekt ist. Die Kombination aus schattenverträglich und pflegeleicht ist also kein Zufall, sondern Biologie.
Für Einsteiger bedeutet das: Du musst dich nicht zwischen "schöne Pflanze" und "einfache Pflanze" entscheiden. Die Arten in dieser Kategorie sind beides.
Das Badezimmer mit kleinem Fenster. Der Flur ohne direkte Sonneneinstrahlung. Das Regal zwei Meter vom Fenster entfernt. Die Ecke hinter dem Sofa. Alles Standorte, die sich dunkel anfühlen, aber für die Pflanzen in dieser Kategorie völlig ausreichen.
Besonders gut funktionieren Nordfenster. Dort kommt gleichmäßiges, indirektes Licht an, ohne pralle Mittagssonne. Für schattenverträgliche Pflanzen ist das fast ein Luxusstandort. Auch Räume mit weißen Wänden reflektieren mehr Licht, als man denkt. Eine Zamioculcas, die drei Meter von einem Südfenster entfernt in einem hell gestrichenen Raum steht, bekommt mehr Licht als eine Pflanze direkt am Nordfenster in einem dunklen Altbau.
Wer eine Pflanze hat, die ihre Blätter Richtung Fenster dreht, kann sie alle paar Wochen um eine Vierteldrehung drehen. So wächst sie gleichmäßiger. Aber das ist Kür, nicht Pflicht.
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Pflanzen an dunklen Standorten wachsen langsamer. Das bedeutet: weniger Wasser, weniger Dünger, weniger Aufwand. Die meisten Arten hier kommen mit einmal Gießen alle zehn bis vierzehn Tage aus. Im Winter noch seltener.
Düngen ist zwischen April und September alle vier bis sechs Wochen sinnvoll. Im Winter gar nicht. Wer es vergisst, schadet der Pflanze nicht. Sie wächst dann einfach noch etwas langsamer.
Umtopfen ist selten nötig. Die meisten Pflanzen in dieser Kategorie wachsen so gemächlich, dass der Topf drei bis vier Jahre reicht.
Wer nach pflegeleichten Pflanzen sucht, die auch als Hängepflanze funktionieren, findet bei unseren pflegeleichten Hängepflanzen eine Auswahl, die ebenfalls wenig Licht verträgt.
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Welche pflegeleichten Pflanzen brauchen am wenigsten Licht?
Zamioculcas, Sansevieria und Efeutute. Alle drei kommen mit Standorten klar, an denen andere Pflanzen nach wenigen Wochen Probleme bekommen.
Die Zamioculcas (Glücksfeder) ist die genügsamste. Ihre fleischigen Stiele speichern Wasser und Nährstoffe. Sie wächst bei wenig Licht langsamer, zeigt aber keine sichtbaren Schäden. Du kannst sie in eine Zimmerecke stellen, die drei Meter vom Fenster entfernt ist, und sie wird dort monatelang stabil bleiben.
Die Sansevieria (Bogenhanf) braucht ebenfalls kaum Aufmerksamkeit. Ihre dicken, aufrechten Blätter verdunsten wenig Wasser, deshalb muss sie seltener gegossen werden als die meisten anderen Pflanzen. An einem dunklen Standort gießt du sie vielleicht einmal alle zwei bis drei Wochen.
Die Efeutute kommt mit sehr wenig Licht aus. An dunklen Standorten bildet sie komplett grüne Blätter ohne Musterung, um das geringe Restlicht optimal aufzunehmen. Sie wächst im Schatten zwar langsamer, rankt aber stabil weiter. Da ihr Wasserbedarf dabei stark sinkt, übersteht sie auch unregelmäßiges Gießen problemlos.
Wie erkenne ich, ob mein Standort hell genug ist?
Einfacher Test: Halte deine Hand zwischen Pflanze und Lichtquelle. Wenn du einen Schatten siehst, egal wie schwach, reicht das Licht für die Pflanzen in dieser Kategorie.
Die meisten Räume in Wohnungen und Büros haben genug Restlicht, auch wenn sie sich "dunkel" anfühlen. Ein Zimmer mit einem Fenster, auch einem kleinen, liefert selbst in der hintersten Ecke noch genug Licht für Zamioculcas, Sansevieria oder Aspidistra. Nordfenster geben gleichmäßiges, indirektes Licht ab, das für schattenverträgliche Pflanzen ausreicht.
Problematisch wird es nur in fensterlosen Räumen. Abstellkammern, innenliegende Bäder ohne Oberlicht, Keller ohne Tageslicht. Dort überlebt auf Dauer keine Pflanze, auch keine robuste. Wenn der Raum ein Fenster hat, bist du auf der sicheren Seite.
Ein weiterer Hinweis: Weiße oder helle Wände reflektieren Licht und verbessern die Bedingungen deutlich. Ein Raum mit weißen Wänden und einem kleinen Fenster kann für Pflanzen heller sein als ein Raum mit dunklen Wänden und einem großen Fenster.
Falls du unsicher bist, stell die Pflanze an den geplanten Standort und beobachte sie vier Wochen lang. Wenn sie keine Blätter verliert und nicht sichtbar in sich zusammenfällt, passt der Platz.
Wie oft muss ich pflegeleichte Pflanzen bei wenig Licht gießen?
Seltener als du denkst. Die meisten Pflanzen in dieser Kategorie kommen mit einmal Gießen alle zehn bis vierzehn Tage aus. Im Winter, wenn das Licht noch weniger wird und die Pflanzen kaum wachsen, reicht oft alle drei Wochen.
Wenig Licht bedeutet langsames Wachstum. Langsames Wachstum bedeutet weniger Wasserverbrauch. Die Pflanze verdunstet weniger über die Blätter und braucht weniger Nachschub über die Wurzeln. Deshalb ist Übergießen an dunklen Standorten ein häufigerer Fehler als Vergessen.
Der zuverlässigste Test: Finger zwei Zentimeter tief in die Erde stecken. Fühlt sich die Erde trocken an, wird gegossen. Fühlt sie sich noch feucht an, wartest du. Diese Methode ist genauer als jeder feste Gießplan, weil der Wasserbedarf von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Jahreszeit abhängt.
Staunässe ist das größte Risiko. Wenn Wasser dauerhaft im Übertopf steht, faulen die Wurzeln. Das erkennst du an gelblichen Blättern und einem muffigen Geruch. Bei Greenmeup kommen Pflanzen in einem Innentopf mit Drainage. Trotzdem lohnt es sich, einmal pro Woche kurz zu prüfen, ob sich Wasser im Übertopf gesammelt hat.
Im Zweifel: lieber einen Tag zu spät gießen als einen Tag zu früh.
Können pflegeleichte Pflanzen für wenig Licht auch am Fenster stehen?
Ja. Schattenverträglichkeit heißt nicht, dass die Pflanze Licht meiden muss. Zamioculcas, Sansevieria und Aspidistra wachsen am Fenster sogar schneller als in der dunklen Ecke. Sie vertragen nur keine pralle Mittagssonne hinter Südglas. Da können die Blätter verbrennen.
Ost- und Westfenster sind für diese Pflanzen fast perfekt. Morgen- oder Abendsonne ist sanft genug, und tagsüber bekommen sie helles, indirektes Licht. Nordfenster funktionieren ebenfalls sehr gut, weil dort kein direktes Sonnenlicht hinkommt.
Südfenster sind der einzige Standort, bei dem du aufpassen solltest. Direkte Mittagssonne durch eine Südscheibe kann im Sommer sehr intensiv werden. Wenn du die Pflanze einen halben Meter zurückstellst oder eine leichte Gardine dazwischen hängst, ist auch das kein Problem.
Die Flexibilität ist ein Vorteil dieser Pflanzen: Du kannst sie an einen dunklen Standort stellen und später ans Fenster umziehen, oder umgekehrt. Sie passen sich an. Eine Zamioculcas, die zwei Jahre in der Ecke stand, kannst du ans Ostfenster stellen, und sie wird dort schneller wachsen, ohne Schäden davonzutragen.
Diese Anpassungsfähigkeit macht sie auch praktisch, wenn du umräumst oder umziehst. Die Pflanze muss nicht an genau einen Standort gebunden sein.
Welche Pflanzen für wenig Licht eignen sich als Hängepflanzen?
Efeutute (Epipremnum), Philodendron scandens und Grünlilie. Alle drei wachsen hängend, vertragen wenig Licht und brauchen kaum Pflege.
Die Efeutute ist die bekannteste Hängepflanze für dunkle Standorte. Ihre herzförmigen Blätter wachsen an langen Trieben, die du über ein Regal hängen oder an einem Haken befestigen kannst. Bei wenig Licht werden die Blätter etwas kleiner und einheitlicher grün. Die panaschierten Sorten (mit hellen Flecken) brauchen etwas mehr Licht, um ihre Musterung zu behalten. Rein grüne Sorten funktionieren auch an dunkleren Standorten.
Der Philodendron scandens (Kletter-Philodendron) sieht der Efeutute ähnlich, hat aber etwas festere, dunklere Blätter. Er ist noch etwas robuster und verträgt auch dauerhaft dunklere Standorte, ohne sichtbar zu leiden. Gießen alle zehn bis vierzehn Tage reicht.
Die Grünlilie (Chlorophytum) ist ein Klassiker. Sie bildet lange Ausläufer mit kleinen Ablegern, die wie ein grüner Wasserfall über den Topfrand hängen. Sie kommt mit fast jedem Standort klar und zeigt durch braune Blattspitzen, wenn die Luft zu trocken ist. Das ist lästig, aber nicht schädlich.
Wer gezielt nach hängenden Pflanzen sucht, die pflegeleicht sind, findet bei unseren pflegeleichten Hängepflanzen eine eigene Auswahl.
Brauchen Pflanzen an dunklen Standorten speziellen Dünger?
Nein. Normaler Flüssigdünger für Grünpflanzen reicht. Der Unterschied liegt nicht im Dünger, sondern in der Menge und Häufigkeit.
Pflanzen an dunklen Standorten wachsen langsamer. Weniger Wachstum bedeutet weniger Nährstoffbedarf. Zwischen April und September alle vier bis sechs Wochen eine halbe Kappe Flüssigdünger ins Gießwasser geben, fertig. Im Winter gar nicht düngen. Die Pflanze ruht und kann die Nährstoffe nicht verarbeiten. Zu viel Dünger im Winter schadet den Wurzeln.
Überdüngung erkennst du an weißen Krusten auf der Erdoberfläche oder an braunen Blatträndern. Wenn das passiert: Ein paar Wochen lang nur mit klarem Wasser gießen, bis die überschüssigen Salze ausgewaschen sind.
Langzeitdünger (Stäbchen oder Granulat) funktioniert ebenfalls, ist bei wenig Licht aber schwerer zu dosieren. Flüssigdünger gibt dir mehr Kontrolle, weil du die Menge bei jedem Gießen anpassen kannst. Bei Pflanzen, die ohnehin selten gegossen werden, ist das ein Vorteil.
Die Pflanzen bei Greenmeup kommen frisch vom Gärtner und sind in der Regel gut vorgedüngt. In den ersten sechs bis acht Wochen nach Lieferung brauchst du gar nicht zu düngen. Die Nährstoffe in der frischen Erde reichen für den Anfang.
Wie werden die Pflanzen geliefert?
Die Pflanzen kommen frisch vom Gärtner. Kein Zwischenlager in einem Verteilzentrum, kein wochenlanges Stehen im Dunkeln vor dem Versand. Jede Pflanze wird einzeln in einer stabilen Box verpackt, plastikfrei und ohne Styropor. Das merkst du beim Auspacken: deutlich weniger Müll als bei anderen Anbietern.
Nach der Lieferung die Pflanze auspacken und an ihren Standort stellen. Ein bis zwei Tage warten, bevor du zum ersten Mal gießt. Die Pflanze hatte während des Transports genug Feuchtigkeit und braucht einen Moment, um sich an die neuen Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Gerade bei dunklen Standorten ist diese Eingewöhnung sinnvoll: Die Pflanze passt ihren Stoffwechsel an das verfügbare Licht an.
Wenn die Pflanze in den ersten Wochen ein oder zwei Blätter verliert, ist das normal. Sie sortiert aus, was sie am neuen Standort nicht braucht. Solange keine dauerhaften Veränderungen auftreten, ist das kein Grund zur Sorge.
Danach läuft die Pflegeroutine: alle zehn bis vierzehn Tage gießen, Fingertest, fertig. Weniger Aufwand geht kaum.
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