Geigenfeige

alias Ficus lyrata

Pflegeleichter Lufterfrischer
  • Imposante Wuchsform für große Räume
  • Braucht viel Licht, aber keine direkte Sonne
  • Regelmäßig gießen, aber nicht zu viel
Pflegehinweise

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Pflegehinweise zu Geigenfeige

Mag es hell ohne direkte Sonne
Bitte 1 x je Woche gießen
Diese Pflanze ist pflegeleicht
luftverbessernd

Hier spielt die Musik

Die Geigenfeige (Ficus Lyrata) gehört zur bekannten Gattung Ficus und ist sehr beliebt unter den Zimmerpflanzen-Fans. Sie ist gehört zu den Maulbeergewächsen (Moraceae) und stammt aus den tropischen Regionen Westafrikas. Ihre Besonderheiten sind die Wuchsform sowie die tollen geigenförmigen Blättern, die namensgebend waren. Diese eindrucksvollen Blätter sind auffällig geadert. Sie sind wechselständig angeordnet, dunkelgrün glänzend, ledrig und können zwischen 30 und 50 Zentimeter lang und mehr als 20 Zentimeter breit werden. Als Zimmerpflanze kann der Ficus lyrata zwischen 2-4 Metern Höhe erreichen. Die dekorative Grünpflanze kommt besonders gut in Büroräumen oder Eingangshallen zur Geltung. Am Arbeitsplatz und in der Wohnung wird sie aufgrund ihrer luftreinigenden Wirkung geschätzt, denn die riesigen Blätter verbessern nachweislich das Raumklima.

Bester Standort für die Geigenfeige

Bei der Standortwahl für deine Geigenfeige solltest du Folgendes beachten: Wichtig ist ein helles Plätzchen ohne direkte Sonneneinstrahlung. Außerdem solltest du Zugluft unbedingt vermeiden. Der Ficus lyrata braucht viel Raum und Freiheit zum Wachsen, nur so zeigt er seine volle Pracht. Die Blätter sollten im besten Fall keine Wand oder Möbelstücke berühren, damit die Pflanze ungestört wachsen kann. Hast du für deine Geigenfeige einen passenden Standort gefunden, solltest du sie nach Möglichkeit nicht mehr bewegen. Häufiger Standortwechsel oder Drehen führen – was allerdings typisch für den Ficus lyrata ist – schnell zu Blattfall.

Gießen und Düngen

Der Ficus lyrata mag es mäßig feucht. Das bedeutet, du solltest ihn nicht zu häufig gießen, ihn aber auch nicht austrocknen lassen. Staunässe solltest du auf jeden Fall vermeiden, denn das schädigt schnell die Wurzeln. Am besten gießt du deinen Ficus immer dann, wenn das Substrat an der oberen Schicht leicht angetrocknet ist. Im Winter kann die Geigenfeige gerne sparsamer gegossen werden. Besonders in der Wachstumsperiode von März bis September empfehlen wir die Zugabe von Grünpflanzendünger. Den gibt es bei uns auch als nachhaltige Version von Plantura.

Das Besondere an der Ficus Lyrata

Unter der Vielzahl an Ficus-Arten ist die Geigenfeige mit ihren imposanten Blättern die größte ihrer Gattung. Diese namensgebenden Blätter haben die Form einer Geige und eine auffällige Aderung, die ein echter Eyecatchter ist. Die Oberseite der Blätter erstrahlt in dunklem Grün, die Unterseite hingegen ist heller. Ein weiterer gebräuchlicher Name für den ficus lyrata ist "Leierblättriger Gummibaum", denn die Geigenfeige ist ein enger Verwandter des Ficus elasticas, dem sogenannten Gummibaum.

Umtopfen der Geigenfeige

Schau ab und zu mal unter den Untertopf, ob die Wurzeln schon deutlich herausschauen. Wenn dies der Fall ist, ist es Zeit zum Umtopfen. Beim Umtopfen solltest du eine Topfgröße größer auswählen, sodass diese Schönheit genügend Platz hat, um sich weiter zu entfalten. Bei älteren Pflanzen reicht es, im Frühjahr die oberen drei Zentimeter Erde gegen frisches Substrat auszutauschen. Als Zimmerpflanze benötigt die Geigenfeige ein humusreiches und gut durchlässiges Substrat. Du kannst Einheitserde aus dem Fachhandel verwenden, die zur besseren Drainage noch mit etwas Sand vermischt wird.

Ableger deiner Geigenfeige

Ficus Lyrata wird durch Kopfstecklinge vermehrt. Das Top-Cutting, der sogenannte Kopfsteckling macht auch schon als Ableger direkt viel her. Bitte verwende ein sehr scharfes Messer oder eine gute Pflanzenschere, die du vorher mit kochendem Wasser sterilisierst. Die frischgeschnittenen Ableger sollten mind. über Nacht, besser jedoch mindestens 12 Stunden kopfüber aufgehangen werden, damit die Schnittstelle trockne kann. Im nächsten Schritt platzierst du die Stecklinge in einem Glas mit zimmerwarmem Wasser. Nun heißt es Geduld bewahren. Nach ein paar Wochen wirst du sehen, wie sich die Luftwurzeln zu Wurzeln entwickeln. Pflanze den Ableger erst in Erde, wenn sich genug Wurzelmasse gebildet hat, damit dieser auch eine Chance zum Anwachsen hat. So einfach kannst du die Ableger deiner Geigenfeige bewurzeln. Glückwunsch zum Nachwuchs!

Ficus lyrata hoch hinaus!

Dir gefällt die Idee eine Geigenfeige zu einem Hochstamm zu verwandeln? Schneide den Hauptrieb auf der gewünschten Höhe ab und schon bald werden sich neue Seitentriebe bilden. So wird die Geigenfeige nach und nach einen baumartigen Charakter bekommen. Dies ist ein Prozess für fortgeschrittene Pflanzenfreunde. Aber der Aufwand lohnt sich.

Schädlinge an der Geigenfeige

Geigenfeigen sind anfällig für Thripse und an lufttrockenen Standorten auch für Spinnmilben oder Schildläuse. Eine regelmäßige Befallskontrolle ist bei der Geigenfeige als Zimmerpflanze also zu empfehlen. Wie bei allen Pflanzen solltest du die Blätter der Pflanze regelmäßig mit einem lauwarmen Wasser-Spülmittel-Gemisch und einem weichen Tuch feucht abwischen, dies beugt Schädlingen vor. Solltest du dennoch Probleme mit Schädlingen haben, dann schau dir mal unsere natürlichen Planzenschutz Produkte von Plantura an. Die helfen garantiert.

Ist die Geigenfeige giftig?

Der giftige Milchsaft ist in allen Pflanzenteilen der Geigenfeige zu finden. Bei Hautkontakt kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Diese Pflanze sollte daher außer Reichweite von Kindern und Tieren platziert werden. Am besten entsorgst du abgeworfene Blätter umgehend. Falls du Mitbewohner hast, die gerne an Blättern oder Stämmen knabbern, ist die ficus lyrata vielleicht nicht die beste Pflanze für dein zu Hause. Oder du findest einen sicheren Standort für sie.

EXPERTENTIPP VON LENA

Hast du für deine Geigenfeige einen passenden Standort gefunden, solltest du sie nach Möglichkeit nicht mehr bewegen. Häufiger Standortwechsel oder Drehen führen schnell zu Blattfall.