Geigenfeige

alias Ficus

Einzigartige, große Blätter
  • Imposante Wuchsform
  • Geheimtipp unter den Pflanzenfans
  • Besonders schön in großen Räumen.
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Mag es hell ohne direkte Sonne
Normaler Raumtemperatur ist ok
Diese Pflanze ist pflegeleicht
luftverbessernd

Die Geigenfeige

Die Geigenfeige gehört zur bekannten Gattung Ficus und ist sehr beliebt unter den Zimmerpflanzen-Fans. Das Mitglied der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) stammt aus den tropischen Regionen Westafrikas und zeigt sich mit einem besonderen Wuchs, sowie tollen geigenförmigen Blättern von denen sie den Namen abbekommen hat. Diese eindrucksvollen Blätter sind auffällig geadert. Sie sind wechselständig angeordnet, dunkelgrün glänzend, ledrig und können zwischen 30 und 50 Zentimeter lang und mehr als 20 Zentimeter breit werden. Als Zimmerpflanze kann sie zwischen 2-4 Metern Höhe erreichen. Allerdings hat sie einen langsamen Wuchs und bildet etwa nur 2-4 neue Blätter pro Jahr. Die dekorative Grünpflanze kommt besonders gut in Büroräumen oder Eingangshallen zur Geltung. Am Arbeitsplatz und in der Wohnung wird sie aufgrund ihrer luftreinigenden Wirkung geschätzt, denn die riesigen Blätter verbessern nachweislich das Raumklima.

Pflege der Geigenfeige

Dir gefällt die Idee eine Geigenfeige zu einem Hochstamm zu verwandeln? Schneide den Hauptrieb auf der gewünschten Höhe ab, schon bald werden sich neue Seitentriebe bilden. So wird die Geigenfeige bald einen baumartigen Charakter bekommen. Hast du für deine Geigenfeige einen passenden Standort gefunden, solltest du sie nach Möglichkeit nicht mehr bewegen. Häufiger Standortwechsel oder Drehen führen – was allerdings typisch für den Ficus ist – schnell zu Blattfall. Der Wurzelballen sollte kontinuierlich leicht gehalten werden, jedoch ist es wichtig, dass die Geigenfeige nicht zu viel Wasser abbekommt, denn darauf reagiert sie sehr schnell mit großen braunen Flecken auf ihren Blättern.

Bester Standort für die Geigenfeige

Bei der Pflege der Geigenfeige solltest du Folgendes beachten: Wichtig ist für die Geigenfeige ein heller, absonniger Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, an diesem solltest du Zugluft unbedingt vermeiden. Ficus lyrata braucht viel Raum und Freiheit zum Wachsen, nur so zeigt sie ihre volle Pracht. Die Blätter sollten im besten Fall keine Wand oder Möbelstücke berühren, damit die Pflanze ungestört wachsen kann.

Besonderheiten der Geigenfeige

Unter der Vielzahl an Ficus-Arten ist die Geigenfeige die mit ihren imposanten Blättern die größte ihrer Gattung. Ficus lyrata hat eindrucksvolle Blätter, die eine auffällige Äderung haben, diese Blätter sind wie bereits erwähnt namensgebend für die Zimmerpflanze, denn bei genauerem Betrachten bemerkt man, dass diese der Form einer Geige ähneln. Ein weiterer Trivialname ist Leierblättriger Gummibaum, denn die Geigenfeige ist ein enger Verwandter des Ficus elasticas, dem sogenannten Gummibaum. Die Oberseite der Blätter erstrahlt in dunklem Grün, die Unterseite hingegen ist heller.

Umtopfen der Geigenfeige

Schau ab und zu mal unter den Untertopf, ob die Wurzeln schon deutlich herausschauen, wenn dies der Fall ist, ist es Zeit zum Umtopfen. Beim Umtopfen solltest du eine Topfgröße größer auswählen, sodass diese Schönheit genügend Platz hat, um sich weiter zu entfalten. Bei älteren Pflanzen reicht es, im Frühjahr die oberen drei Zentimeter Erde gegen frisches Substrat auszutauschen. Als Zimmerpflanze benötigt die Geigenfeige ein humusreiches und gut durchlässiges Substrat. Du kannst Einheitserde aus dem Fachhandel verwenden, die zur besseren Drainage noch mit etwas Sand vermischt wird. Wenn du eher Fan der Hydrokultur bist, kann die Ficus lyrata sehr gut in Hydrokultur gehalten werden. Diese pflegeleichte Variante empfiehlt sich vor allem, wenn die Geigenfeige als Grünpflanze im Büro stehen soll.

Ableger deiner Geigenfeige

Die Geigenfeige wird durch Kopfstecklinge vermehrt. Das Top-Cutting, der sogenannte Kopfsteckling macht auch schon als Ableger direkt viel her. Bitte verwende ein sehr scharfes Messer oder eine gute Pflanzenschere, die du vorher mit kochendem Wasser sterilisierst. Die frischgeschnittenen Ableger sollten mind. über Nacht, besser jedoch mindestens 12 Stunden kopfüber aufgehangen werden, damit die Schnittstelle trockne kann. Nach dem Schnitt tritt weißlicher Milchsaft aus der Schnittstelle der Pflanze aus, mit dem du nicht in Hautkontakt kommen solltest. Wir empfehlen bei solchen Arbeiten immer Handschuhe zu tragen. Zudem ist die Arbeit mit sauberem Werkzeug ist wichtig, damit es nicht zu Fäulnis kommt. Im nächsten Schritt platzierst du die Stecklinge in einem Glas mit zimmerwarmem Wasser. Gegebenen Falls musst du nach einer Weile Wasser nachfüllen. Besonders gut eignet sich ein Braunglas, da dies dunkler ist und Wurzeln sich im Dunkeln schneller entwickeln. Alte Marmeladengläser und weitere Gläser, die sonst im Altglascontainer landen würden, eignen sich prima zur Bewurzelung von Stecklingen. Achte auch hier darauf, das Glas vorher auszukochen. Tipp: Falls du kein Braunglas zur Hand hast, kannst du auch ein normales Glas nehmen und es in Pappe einhüllen oder es in eine Socke stecken. Nun heißt es Geduld bewahren. Nach ein paar Wochen wirst du sehen, wie sich die Luftwurzeln zu Wurzeln entwickeln. Pflanze den Ableger erst in Erde, wenn sich genug Wurzelmasse gebildet hat, damit dieser auch eine Chance zum Anwachsen hat. Hierfür eignet sich besonders Kokoserde gemischt mit Perlite und Borke. Diese wird aus einem Abfallprodukt hergestellt, ist leicht, günstig zu erwerben und somit auch nachhaltiger was die Beschaffung und den Transport angeht. Bitte verwende keine normale Blumenerde, da diese vorgedüngt ist und der Dünger der zarten, neuen Wurzeln verbrennen würde. So einfach kannst du die Ableger deiner Geigenfeige bewurzeln. Glückwunsch zum Nachwuchs!

Schädlinge an der Geigenfeige

Geigenfeigen sind anfällig für Thripse und an lufttrockenen Standorten auch für Spinnmilben oder Schildläuse. Eine regelmäßige Befallskontrolle ist bei der Geigenfeige als Zimmerpflanze also zu empfehlen. Wie bei allen Pflanzen solltest du die Blätter der Pflanze regelmäßig mit einem lauwarmen Wasser-Spülmittel-Gemisch und einem weichen Tuch feucht abwischen, dies beugt Schädlingen vor.

Ist die Geigenfeige giftig?

Der giftige Milchsaft ist in allen Pflanzenteilen der Geigenfeige zu finden. Bei Hautkontakt kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Diese Pflanze sollte daher außer Reichweite von Kindern und Tieren platziert werden. Am besten entsorgst du abgeworfene Blätter umgehend.

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EXPERTENTIPP VON LENA

Hast du für deine Geigenfeige einen passenden Standort gefunden, solltest du sie nach Möglichkeit nicht mehr bewegen. Häufiger Standortwechsel oder Drehen führen – was allerdings typisch für den Ficus ist – schnell zu Blattfall.